Eberswalde
41.831 Einwohner (Stand: 12/2005)
5816 ha administrative Fläche
Kreisstadt, amtsfrei, Landkreis Barnim, Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums, Regionales Entwicklungszentrum des Städtekranzes
traditionelles Industriezentrum, Bandstadt
über Landkreis Barnim in Euroregion "Pomerania" vertreten
Lage: Barnimer Land, am Biosphärenreservat Schorfheide Chorin und dem Naturpark Barnim (beide Schutzgebiete reichen in das Stadtgebiet hinein)
Wesentliche Entwicklungsphasen in der Stadtgeschichte
vor 1870: 1276 erstmals urkundlich erwähnt; im 16. Jh. Errichtung zweier städtischer Kupferhämmer; 17. Jh. Bau des Finowkanals (Fertigstellung 1620), nach Zerstörung im 30-jährigen Krieg Wiedereröffnung 1746; 18.Jh. Ansiedlung metallverarbeitender Betriebe; 1830 Verlegung der Forstakademie von Berlin nach Eberswalde; 1842 Inbetriebnahme der Eisenbahnlinie Berlin-Eberswalde
1870-1918: 1908 Bau des Stadtteils Westend; 1914 Einweihung des Oder-Havel-Kanals
1919-1945: 1932 Bau des Stadtteils Ostend, 1939 Bau des Stadtteils Nord; 1945 Teilzerstörung der Innenstadt
1946-1990: Industriestadt mit Schwerpunkten Metallverarbeitung, Maschinen- und Fahrzeugbau, Tierproduktion und Lebensmittelindustrie; 1970 Zusammenschluss mit Finow zu Eberswalde-Finow (Bandstadt); Verbindung durch Errichtung Wohngebiet (WG) "Brandenburgisches Viertel"
nach 1990: Aufwertung des Stadtzentrums durch Neubauten (u.a. Fachhochschule, Einzelhandel); 1993 Eingemeindung von Sommerfelde und Tornow, Änderung des Stadtnamens in Eberswalde; Instandsetzung des Finowkanals; 2000 Inbetriebnahme des Binnenhafens am Oder-Havel-Kanal; 2002 Durchführung der Landesgartenschau

