¯agañ
26.786 Einwohner (Stand: 12/2006)
39,98 km2 administrative Fläche
Kreisstadt, Zentrum von subregionaler Bedeutung
regionales Zentrum mit einer Industrie- und Dienstleistungsfunktion
Mitglied der Euroregion "Spree-Neiße-Bober"
Lage: im Süd-Osten der Woiwodschaft im Zuflussgebiet von Bober und Kwisa
Wesentliche Entwicklungsphasen in der Stadtgeschichte
vor 1870: ca. 1253 Stadtrecht erhalten, 1274 Gründung des Fürstentums ¯agañ, 1280 Errichtung der Stadtmauer, 1629 Gründung der Druckerei, 13. Jh. Jahrmarkts- und Handelscharakter, 300 Jahre Hauptstadt des selbständigen Fürstentums der polnischen Dynastie der schlesischen Piasten, ab 15. Jh. bis 20. Jh. unter wechselnder Herrschaft (u. a. deutscher, luxemburgischer, kurländischer), 1763 Gründung eines astronomischen Observatoriums, 1802 Entstehung der Papierfabrik, seit 1830 dynamische Entwicklung der Industrie; bedeutender Einwohnerzuwachs (1830: 5.449 EW; 1910: 15.386 EW), 1813 Bau des Bahnhofs, 1834 erste Eisenbahnlinie
1870-1918: Gründung des Energiebetriebes
1919-1945: während des Krieges Gefangenenlager-Stalag VIII C , Stadt im 2. Weltkrieg zu 65% zerstört
nach 1945: Wiederaufbau der Stadt
nach 1990: seit 1999 Kreisstadt

Quellen: Województwo Lubuskie; Katalog: Miast-Powiatów -Gmin, "Norpol" Szczecin 1999
Stadtverwaltung, Abteilung für Regionalpolitik und Wirtschaftsinitiativen
Lexikon der polnischen Städte, Muza SA, Warszawa 1998
Stadt im Internet
ISW-Recherche
